Falsche Testurteile:

07.08.2019

Wenn der neue Gasgrill nichts taugt

Wer einen neuen Flüssiggasgrill kaufen will, wird sich vorher informieren, welches Modell für seine Zwecke, von der Technik und Verarbeitung am besten passt.

Im Internet finden Verbraucher zahllose kostenlose Vergleichstests und vermeintliche Testurteile. Doch meist haben die eine geringe bis gar keine Aussagekraft, vermeintliche Testsieger können sogar absolute Flops sein.

Beispiel: Ein mit Schadstoffen belasteter Kinderwagen bekam von der Stiftung Warentest das Qualitätsurteil mangelhaft, ein Vergleichsportal pries ihn an und behauptete, er entspreche „rundum den Empfehlungen der Stiftung Warentest“. Viele Fake-Test-Portale verstoßen zudem gegen geltendes Recht, etwa das Urheber-, Wettbewerbs- oder Presserecht.

Internetseiten mit unseriösen Tests lassen sich erkennen: Die falschen Tester bewerten häufig alle Produkte positiv und wollen damit zum Kauf verleiten. Verweise zu Onlineshops sind ein Zeichen dafür, dass das vermeintliche Testportal eine Provision von den Händlern kassiert. Weil sie gar nichts testen, können falsche Testportale ihre Untersuchungen auch nicht beschreiben.

Seriöse Testorganisationen erläutern, auf welche Art und Weise sie die Produkte prüfen und bewerten. Bei vielen Fake-Test-Seiten sucht man außerdem vergebens nach einem Impressum, obwohl das in Deutschland Pflicht ist. Gibt es doch ein Impressum, verweist es oft auf Adressen in weit entfernten Ländern. Professionelle Tests sind sehr aufwendig und teuer, deshalb werden sie in der Regel nicht kostenlos ins Netz gestellt.

Der Artikel „Unseriöse Tests“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/fake-testportale.

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