Gas-Wärmepumpen für optimales Klima-Management

Mithilfe einer Gas-Wärmepumpe werden die separat gehaltenen Heiz- und Kühlprozesse in der Klimatisierung eines Gebäudes zusammengeführt.

Gas-Wärmepumpen entziehen oder spenden Wärme, je nachdem, welcher Bedarf im Moment besteht. Durch den Wärmeentzug wird der Raum gekühlt, durch eine Wärmespende wird er beheizt.

Das Prinzip der Gas-Wärmepumpe

Das Funktionsprinzip einer Gas-Wärmepumpe ist einfach zu erklären. Der Prozess des Kühlens und Erhitzens läuft in mehreren Schritten ab: Zunächst entzieht die Gas-Wärmepumpe der Umwelt Wärme. Dabei kann es sich um das Erdreich, Wasser oder Luft beziehungsweise bestimmte Räume handeln. In letzterem Fall dient dieser Vorgang der Klimatisierung, welche zur Abkühlung des Gebäudes beitragen soll. Diese so gewonnene Wärme wird mithilfe eines sogenannten Kältemittels auf ein nutzbares Temperaturniveau angehoben und dem Heizkreislauf des Gebäudes zugeführt. Dieses Kältemittel verdampft bereits bei niedrigen Temperaturen und ist damit ein idealer Träger für die gewonnene Wärme.

Das Flüssiggas treibt in der Gas-Wärmepumpe einen Motor an, der den Verdichter betreibt. Dieser erhöht durch Verdichtung Druck und Temperatur des Kältemittels weiter. Da das Kältemittel bereits vorgewärmt ist, wird für diesen Schritt vergleichsweise weniger Energie benötigt. Nun wird das erhitzte Kältemittel im Verflüssiger abgekühlt und gibt, je nach Zielsetzung, die Wärme entweder an die Außenwelt oder an das Gebäude ab. Das Flüssiggas für den Betrieb des Vergasers kann, wie bei vielen anderen Anwendungen, aus dem im Außenbereich aufgestellten Flüssiggastank gewonnen werden.

Soll die Temperatur im Gebäude sinken, kann mit der Gas-Wärmepumpe gekühlt werden. In diesem Fall wird die überschüssige Wärme aus dem Gebäude statt des Heizkreislaufs an die Umwelt abgegeben.

Gas-Wärmepumpen bieten Vorteile bei Effizienz und Emissionen

  • bis zu 40 Prozent an Energie wird eingespart, da für das Erhitzen des Kältemittels die Wärme der Umgebungsluft genutzt wird
  • eine Anlage für mehrere Einsatzzwecke: Heizen im Winter und Kühlen im Sommer
  • Wirkungsgrad von über 100 Prozent durch die Nutzung von Abwärme und Umgebungswärme
  • platz- und kostensparend, da kein besonderer Heizungsraum oder eine Abgasführung im Gebäude erforderlich ist
  • geringere Schadstoffemissionen wie sie zum Beispiel durch den Ausstoß von CO2 entstehen könnten

Heizleistung & Einsatzgebiete einer Gas-Wärmepumpe

Gas-Wärmepumpen gibt es mit einer Heizleistung ab 18 kW und einer Kälteleistung ab 14 kW. Sie sind die richtige Lösung für Gebäudebeheizung, Warmwasserbereitung, Klimatisierung, Kühlung von Kühlräumen und Entfeuchtung. Im Rahmen einer Heizungsmodernisierung kann eine Gas-Wärmepumpe außerdem mit anderen Verfahren, wie Gas-Brennwerttechnik und Solarthermie, kombiniert werden.

Gas-Wärmepumpen kommen sowohl bei Privatkunden als auch im Gewerbe zum Einsatz. Beliebt sind sie beispielsweise in Wohngebäuden, in der Industrie, in Restaurants und Hotels, in Schwimmbädern, Krankenhäusern oder Fleischereien. Besonders eignen sie sich in der industriellen Anwendung zur effektiven Kühlung von Vorratsräumen oder Arbeitsplätzen mit temperaturkritischer Umgebung, wie Lagerräumen für Lebensmittel.

Fördermöglichkeiten

Fördermöglichkeiten und Zuschüsse entlasten Sie als Bauherr bei Ihrer Investition in eine umweltschonende und sparsame Energielösung mit einer...

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Privatkunden: 08171 627-478
Gewerbe- und Industriekunden: 08171 627-454
Zählerkunden: 08171 627-961
Flaschengas: 08171 627-460
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